Freitag, 10. April 2009

Mein Leben!

Es ist wieder einer dieser Tage wo man anfängt über alles Nachzudenken.
Mein Leben?
Mein Leben ist mein Job... Es ist ein gutes Leben. Ich reise viel, lebe in fremden Ländern unter Menschen unterschiedlichster Herkunft. Ich arbeite mit ihnen zusammen, wir Lachen, haben Spaß und auch manchmal streß. Wie in einem normalen Leben!
Aber so normal ist es nicht.
Fern von der Heimat, der Familie, Freunden.
Manchmal verbringe ich Jahre in einem Land und manchmal nur Monate. Ich lebe zwichen euch und mit euch und doch für mich allein!
Ich kenne den Mann der an der Ecke in dem kleinem Laden arbeitet, wir reden manchmal, scherzen. Die Leute in meinem Lieblingsrestaurant wissen schon was ich mag und was nicht. In meiner HausBar freut man sich wenn ich erscheine.
Wie ein normales Leben!
Aber so normal ist es nicht, wird es nie sein!
Denn morgen kann ich wieder weg sein, reise in ein anderes Land und verbringe Monate oder Jahre dort und versuche wieder ein normales Leben zu haben.
Auch dort werde ich wieder Menschen treffen, neue Bekantschaften, ein neues Restaurant, ein Mann der in dem Laden an der Ecke arbeitet, neue Kollegen!

Dieses Leben macht mich um viele Erfahrungen reicher, neue Länder, neue Kulturen.
Aber allein!
Man wird kalt in diesem Leben, da man weiß das nicht´s bleibt, am Ende.
Heute lerne ich meine Liebe kennen und morgen muß ich gehen, weit weg!
Ja, das was mich dieses Leben gelehrt hat ist Ich werde Gefühlslos!

Ein Narr der ein Leben führt das Reichtum verspricht und Armmut bringt!

Kommentare:

Zitrone hat gesagt…

Mensch, was ist denn hier los! Ich verstehe deine Zeilen sehr gut. Allein sein. Wir suchen das allein sein und wir hassen das allein sein. Und nie sind wir im richtigen Augenblick. Gerade jetzt wollen wir nicht allein sein. Aber morgen wenn wir unter Freunden sind oder bei der Familie, dann wollen wir allein sein. Das ist die Last der Unruhe und der Unbeständigkeit. Ich fühle mit dir. Zitrone

Anonym hat gesagt…

Hallo!

Entschuldige, dass ich mich hier so ungefragt reinhänge.
Ich sollte mich sicherlich erst einmal vorstellen, ich bin die Freundin deiner Schwester, Susann Pätzold, ehemals Hahn und bin über das Profil deiner Schwester zu dir gekommen.
Ich habe ein paar Gedanken von dir durchgelesen und war dadurch sehr... wie soll ich sagen ? berührt - ich verstehe dich, aber es war einfach auch die Ähnlichkeit zwischen deiner Schwester und dir ist echt enorm, die Gedanken und die Rastlosigkeit...
Ich hoffe du verzeihst mir mein Eindringen.
Ich wünsche dir alles Gute.